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Kooperation der SG Sportfreunde 69 und der SG Erfthöhen 98

Vor dem Hintergrund sinkender Mitgliedszahlen und einer rasanten Reduzierung von regionalen Mannschaftsmeldungen bedingt durch den demographischen Wandel stellten sich die Fußballverantwortlichen der SG Sportfreunde 69 Marmagen/Nettersheim und der SG Erfthöhen 98 die Frage "Wie muss ein vereinsmäßig organisiertes Juniorenfußballangebot aussehen, das auch mittel- und langfristig Bestand hat?"

"Aus unserer Sicht kann dies nur durch eine entsprechend kompetente Nachwuchsarbeit und einem differenzierten Angebot für fußballinteressierte Kinder und Jugendliche erreicht werden", so Theo Schruff,  Fußballvorsitzender der SG Sportfreunde. "Unser Ziel muss es sein, nach Möglichkeit immer zwei Mannschaften pro Altersklasse anzubieten, von denen jeweils eine "leistungsorientiert" aufgestellt ist. Allen Teams sollten qualifizierte und - ab einer gewissen Leistungsklasse - lizenzierte Trainer vorstehen."

"Diese Vorgabe kann ein Verein zukünftig alleine nicht mehr schultern" weiß Wolfgang Jape, Fußballvorsitzender der SG Erfthöhen. "Was liegt da näher, wenn zwei der größten Fußballabteilungen des Fußballkreises Euskirchen zusammenarbeiten - zumal beide auch noch aus einer Gemeinde kommen- . Mit über 230 Kindern und Jugendlichen und über 20 Trainern und Betreuern schaffen  wir optimale Voraussetzungen für fußballinteressierte Junioren ein attraktives, qualifiziertes und differenziertes  Fußballangebot vorzuhalten."

Vor diesem Hintergrund war es nicht verwunderlich, dass vereinsübergreifend schnell Einigkeit darin bestand, die kommende Spielzeit gemeinsam anzugehen. Nicht nur die jeweiligen Vereinsvorstände und Trainer-/Betreuerteams waren hiervon überzeugt. Bei der einberufenen Informationsveranstaltung für Spieler und Eltern wurde die Kooperation der beiden Vereine für die Saison 2012/2013 begrüßt. "In den nächsten Wochen und Monaten werden wir uns zusammensetzen und Strukturmaßnahmen für eine mittel- und langfristige Zusammenarbeit besprechen. Was den zukünftigen Bestand allerdings noch gefährdet, ist die überfällige und notwendige Anpassung der Sportstätten", melden beide Fußballvorsitzenden zurück. Aber auch hier blickt man optimistisch in die Zukunft, schließlich hat die Gemeindeverwaltung positive Entwicklungen signalisiert.