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Hoch hinaus mit Heike Henkel

Die ehemalige Olympiasiegerin Heike Henkel führte die Schüler beim "Tag der Bewegung, der Gesundheit und des Sports" in den Hochsprung ein. Auch am Samstag und Sonntag konnten sich die Kinder und Jugendlichen sportlich betätigen.

Nettersheim-Marmagen - Ein richtiges Gewusel herrschte am Freitagmorgen auf der Rasensportanlage nahe der Grundschule. 750 Schüler aus der Region hatten dort bis Sonntag die Möglichkeit, sich in den verschiedensten Sportarten und Bewegungsform zu üben. 20 Lehrer und rund 50 ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass beim "Tag der Bewegung, der Gesundheit und des Sports" wieder alles in geordneten Bahnen verläuft.

Das Programm wurde von der SG Sportfreunde 69 Marmagen-Nettersheim gemeinsam mit der AOK Rheinland, der Regionalverkehr Köln GmbH und dem Gesundheitszentrum Tribea sowie weiteren Partnern gestaltet. Als Kooperationsschulen sind die Grundschulen aus Marmagen und Zingsheim, die Nettersheimer Hauptschule, die Realschule Blankenheim und das Steinfelder Hermann-Josef-Kolleg mit im Boot.

"In diesem Jahr haben wir auch Glück mit dem Wetter", kommentierte Lothar Hilgers das Geschehen am Freitag sichtlich gut gelaunt. Als Geschäftsführer der Sportfreunde 69 war es ihm und seinen Vereinskollegen eine besondere Ehre, die ehemalige Europameisterin, Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Hochsprung, Heike Henkel, in Marmagen begrüßen zu können.

Die erfolgreiche Sportlerin weihte die Schüler in die Technik des Hochsprungs ein. Dabei ging es aber zunächst nicht im Flop hoch hinaus über die Stange. Vielmehr standen erst einmal Basisübungen auf dem Programm, um die jungen Menschen an die Sportart heranzuführen.

Komplexe Bewegung

"Hochsprung erfordert einen ziemlich komplexen Bewegungsablauf", erläuterte Heike Henkel im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger", nachdem sie gerade eine erste Klasse unterrichtet hatte. Durch ihre langjährige Erfahrung konnte Henkel dabei auch schon das ein oder andere Talent unter den Schülern ausmachen. Henkel: "Wichtig ist heute erst einmal, dass sie sich konzentriert bewegen und springen." Denn gemeinhin würden die jungen Menschen erst sehr spät an den Hochsprung herangeführt, nachdem sie bereits Erfahrungen im Laufen und Weitsprung gesammelt hätten. Henkel selber war 13 Jahre alt, als sie mit dem Hochsprung begann. Zuvor war sie bereits im Turnen aktiv gewesen.

Auch am Samstag und Sonntag konnten sich die Kinder und Jugendlichen im Rahmen des "Tages der Bewegung" sportlich betätigen. Neben Sportarten wie etwa Fußball, Jiu Jitsu, Tischtennis und Schach wird auch Beach-Volleyball und Völkerball gespielt. Ein besonderer Renner am Freitag war die Tanzsportart Zumba, die für großen Schülerandrang vor der Bühne mit den Vortänzerinnen sorgte.

Auffallend hoch ist am "Tag der Bewegung" ist auch wieder die Beteiligung der Eltern. Wie die Marmagenerin Petra Weißkopf dem "Stadt-Anzeiger" berichtete, ist die Zahl der freiwilligen Helfer im Vorfeld so groß gewesen, dass etwa die Mannschaft für die Cafeteria ausgelost werden musste.