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Transferhammer – Bundesligaspielerin wechselt in die Eifel

Nachdem die 1. Damen-Volleyball-Mannschaft der SG Sportfreunde 69 Marmagen-Nettersheim zuletzt auch in der abgelaufenen Saison ununterbrochen für positive Schlagzeilen, u.a. mit der Wahl zur Mannschaft des
Jahres 2010 im Kreis Euskirchen sowie dem unangefochtenen Gewinn der Oberliga-Meisterschaft und dem Aufstieg in die Regionalliga sorgte, kann nunmehr zur kommenden Saison ein weiterer absoluter „Transferhammer“ vermeldet werden.

Mit sofortiger Wirkung schloss sich die deutsche Volleyballgröße und langjährige
Bundesligaspielerin Alexandra Preiß dem Eifler Volleyball-Team um Spielertrainerin Judith Pelzer an.
Alexandra Preiß spielte zuletzt für den TSV Alemannia Aachen, deren Team („Ladies in Black“) sie als Mannschaftskapitänin und absolute Führungsspielerin zunächst von der 2. Bundesliga in die 1. Bundesliga führte und dort in den vergangenen Jahren etablierte. Vorherige Stationen ihrer beeindruckenden Volleyball-Laufbahn waren u.a. CJD Berlin, VCO Berlin (zugleich Dt. Jugend-Nationalmannschaft) und Georgia Institut of Technology (USA – Amerikanische Profiliga), bevor die heiß umworbene Mittelblockerin mit dem Gardemaß von 1,88 m zur Saison 2004/2005 zurück in die 1. Bundesliga und dort zum TSV Bayer 04 Leverkusen wechselte.

Dort traf „Alex“ Preiß erstmals auf ihre nunmehrige Spielertrainerin Judith Pelzer, die damals noch in ihrem letzten Profijahr als Mannschaftskapitänin beim rheinischen Erstligisten spielte.

„Mit Judith durfte ich ein Jahr in Leverkusen spielen. Sie war damals meine Kapitänin und ein großes Vorbild für mich, da wir beide auf der Mittelblock-Position spielten“, denkt Preiß gerne an die gemeinsame Spielzeit in Leverkusen zurück, die als Deutscher Vize-Pokalsieger sowie Vize-Europapokalsieger herausragend beendet wurde. Aber auch hiernach riss der Kontakt zwischen den beiden Volleyballgrößen nicht ab, insbesondere, da Preiß im Jahr 2007 nach Aachen zur Alemannia wechselte und dort zunächst auch noch mit SG-Außenangreiferin Ruth Flemig zusammenspielte.

Ihren tränenreichen Abschied vom Profivolleyball gab Alexandra Preiß als Kapitänin und Publikumsliebling der Aachener Fans im Mai 2010. Hierbei entschied sich Preiß für deren neuen Job als Pilotin, nachdem sie als solche einen Vertrag bei der Lufthansa-Tochter „Germanwings“ erhielt und seitdem Reisende durch die Luft befördert.

Aber wie kam es jetzt zu dem Wechsel zum frischgebackenen Regionalliga-Team der SG Sportfreunde 69 in die Eifel? „Nachdem ich meine Volleyballschuhe als Profi im Jahr 2010 an den Nagel gehängt habe, um mich voll meinem neuen Berufsleben zu widmen, habe ich gemerkt, dass mir etwas fehlt. Aufgrund meiner oftmals sehr wechselnden Arbeitszeiten habe ich dann aber nicht mehr die Möglichkeit gesehen, zu jeder Zeit am Spielbetrieb und Training teilzunehmen. Da kam Judith´s (Anm.: Pelzer) Vorschlag vor ein paar Wochen genau richtig. Ich kann mich als ´Helferin´ der SG Sportfreunde 69 anschließen und bin sozusagen Ergänzungsspielerin in einem kompletten Kader. Die Mädels hier sind eine spitzen Truppe mit Potential und viel Spielfreude. Ich würde gerne dabei helfen, die Mannschaft weiterzuentwickeln und hier meine Erfahrung an jüngere Spielerinnen weiterzugeben“, so die 31-Jährige Alexandra Preiß.

Dem pflichtet Spielertrainerin Judith Pelzer voll bei: „Alex wird unserer Mannschaft enorm weiterhelfen. Nicht nur, dass sie stets positive Stimmung verbreitet, sie ist auch eine absolute Führungspersönlichkeit mit herausragenden Volleyballqualitäten. Durch das gemeinsame Spiel und Training kann sich jede unserer Spielerinnen nochmals erheblich weiterentwickeln.“

"Wahl der Sportler des Jahres 2010"... ab sofort voten, voten, voten!!!

SPORTLERWAHL 2010 - Die gemeinsame Aktion der Kölnischen Rundschau und der Kreissparkasse Euskirchen startet wieder. Gesucht werden damit die erfolgreichsten und beliebtesten Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften des Jahres 2010 im Kreis Euskirchen.

Nominiert bei der "Wahl zur Mannschaft des Jahres 2010" sind nach dem letztjährigen 2. Platz erneut unsere erfolgreichen Volleyball-Oberliga-Damen, das VOLLEYBALL TEAM SG 69 - 1. Damen!

Bei der "Wahl zur Sportlerin des Jahres 2010" stehen wieder unsere SG-Volleyballerinnen Judith Pelzer (2009: 2. Platz) und Ruth Flemig (2009: 6. Platz) auf dem Stimmzettel!

Bei der "Wahl zum Sportler des Jahres" wurde in diesem Jahr auch erstmalig unser Volleyballer Michael Schneider (1. Herren) nominiert! Darüber hinaus wurde von der SG Sportfreuned 69 auch unsere Nachwuchsfussballer der C-Jugend um C1-Trainer Dieter Pütz zur Wahl vorgeschlagen!

Also, die nächsten vier Wochen (Einsendeschluss: 12.02.2011) täglich (!!!) die Kölnische Rundschau besorgen, Stimmzettel ausschneiden und unsere Sportler/-innen der SG Sportfreunde 69 Marmagen-Nettersheim wählen!!!

Auch an alle Freunde, Bekannte, Vereinsmitglieder, Eltern, Geschwister, Omas und Opas etc. weitersagen...

Nur gemeinsam sind wir stark! Los geht´s, wir brauchen Euch!!!

 

VOLLEYBALL: Kreissparkasse Euskirchen neuer Hauptsponsor der SG-Oberliga-Damen

Unser Erfolgsdamen in neuem Outfit.

Der 5. Spieltag der laufenden Oberligasaison am vergangenen Samstag war für unsere Volleyballdamen mehr als nur ein Heimspiel.

Neben der gegnerischen Mannschaft aus Gladbeck, hatte das Team um
Spielertrainerin Judith Pelzer die Ehre mit Udo Becker (Vorstandsmitglied
der Kreissparkasse Euskirchen) und Wilfried Pracht (Bürgermeister der Gemeinde
Nettersheim) zwei gerne gesehene Gäste begrüßen zu dürfen.

Beide Herren waren der Einladung nach Urft gefolgt, um die Kreissparkasse Euskirchen als neuen Hauptsponsor unserer Erfolgsdamen vorzustellen.

Die Kreissparkasse habe sich zu diesem Engagement entschieden, da der erfolgsverwöhnte Werdegang der Pelzer-Truppe (Anm. d. Red.: 5 Aufstiege in 7 Jahren) ein Paradebeispiel für erfolgreiche, starke und unabhängige Frauen und damit für ein Geschäftsmodell der Zukunft sei, so Becker im Gespräch mit dem Vereinsvorsitzenden Manfred Poth. 

Auch Bürgermeister Pracht zeigte sich sichtlich begeistert von der Leistung der Volleyballerinnen und blickte bereits weiter in die Zukunft. So deutete er an, dass zum Bau einer neuen Dreifachturnhalle (Anm. d. R.: Diese ist bei einem Aufstieg in die Regionalliga unabdingbar.) bereits gemeindeintern erste Überlegungen gemacht worden seien. Diese Ankündigung wurde sowohl von den Spielerinnen, als auch von den zahlreichen Fans mit großer Freude aufgenommen.

"Shake-Hands" zwischen Manfred Poth (links) und Udo Becker.

Nach der offiziellen Vertragsunterzeichnung und Überreichung der gesponserten Textilien, nahmen die SG-Damen den beiden Herren das Versprechen ab, auch in Zukunft das ein oder andere Heimspiel besuchen zu kommen.

An dieser Stelle bedankt sich der gesamte Verein, insbesondere aber die 1. Damenmannschaft für das großzügige Engagement der Kreissparkasse Euskirchen.

In einem Punkt war sich das Team am Ende nämlich einig: "Jetzt sind wir schon ausgestattet wie Bundesligistinnen, jetzt müssen wir auch so spielen."

Oberliga-Team der SG Sportfreunde 69 startet wieder durch

Damen – Oberliga Saison 2010 / 2011

Die harten Sommermonate der Hallen-Volleyball freien Zeit sind vorbei. Am kommenden Samstag, 25.09.2010, 17 Uhr, starten die Volleyballdamen um Spielertrainerin Judith Pelzer mit dem Heimspiel (Spielhalle Urft, Burg Dalbenden) gegen den VC Eintracht Geldern in ihre 2. Oberliga-Saison.

 

Judith Pelzer (Nr. 16) mit 7 Ihrer 11 Spielerinnen beim letzten Vorbereitungsspiel
Spielertrainerin Judith Pelzer sieht der neuen Oberliga-Saison erwartungsfroh entgegen

Als Abonnement-Aufsteiger der vorherigen Jahre hatte das Pelzer-Team auch die im April abgelaufene 1. Oberligarunde mit überragenden Leistungen auf einem glänzenden 3. Platz beendet und damit den weiteren Aufstieg in die Regionalliga nur denkbar knapp verpasst.

Nach einer kurzen Pause stieg die Mannschaft jedoch wieder hoch motiviert in die nächste Vorbereitung ein, wobei Trainerin Judith Pelzer die Schwerpunkte zunächst im Kraft- und Athletikbereich setzte, bevor sie in den zurückliegenden Wochen die Auslegung in den technischen und spielerischen Elementen festlegte. „Jede einzelne meiner 11 Spielerinnen ist wieder hervorragend in der Vorbereitung mitgezogen. Die Mannschaft ist jetzt heißt auf den Saisonstart“, so Pelzer.

Ziel wird es sein, sich wieder möglichst schnell im oberen Tabellendrittel festzusetzen, wobei man in der neuen Saison – aufgrund geänderter Einteilung der Oberligastaffel – auf eine ganze Reihe neuer, unbekannter Gegner mit großem Namen wie etwa TuSEM Essen und VC Essen-Borbeck stoßen wird.

Judith Reddelien, talentierter Neuzugang der SG Sportfreunde 69

Im 1. Spiel am kommenden Wochenende kommt auch unmittelbar mit dem VC Eintracht Geldern so etwas wie dem „Angstgegner“ der SG 69 – Damen. So konnte gegen diesen Gegner das letztjährige Heimspiel lediglich äußerst knapp mit 3:2 gewonnen werden, bei einer relativ klaren Niederlage im auswärtigen Rückspiel. Dementsprechend kündigte Judith Pelzer an, mit dem nötigen Respekt in die erste Begegnung zu gehen, gleichzeitig jedoch überzeugt von der eigenen Leistungsstärke. „Ich hoffe auch wieder auf die lautstarke Unterstützung unsere Zuschauer“, weiß die ehemalige Nationalspielerin ob des weiteren Effekts des bereits bei gegnerischen Teams „gefürchteten“ Urfter-Hexenkessels.

Dabei wird die Trainerin auch zunächst noch einige Wochen auf ihre etatmäßige Kapitänin Judith Pönsgen verzichten müssen, nachdem sich diese bei einem Zusammenprall im Training den Mittelhandknochen ihrer rechten Angriffshand gebrochen hat. Gänzlich fehlen wird ab der neuen Saison Mittelblockerin Ruth Scheuvens, welche sich nunmehr dem Regionalligisten von Alemannia Aachen angeschlossen hat, sowie Eva Bramer mit derzeitiger Babypause.

 

„Damit bieten sich aber auch wieder neue Chancen für die anderen jungen und aufstrebenden Spielerinnen diese Position neu zu definieren und die sich ergebende Chance zu nutzen,“ ist Pelzer überzeugt von der leistungsstärkere ihres Kaders. „Weiter haben wir mit der vom VfL Gemünd gekommenen, 18 Jahre alten Judith Reddelien ein außerordentliches Talent auf der Zuspielposition gewinnen können. Judith wird zwar zunächst noch etwas Zeit brauchen, um sich auf das für sie neue und schnelle Spielniveau der Oberliga einzustellen, sie wird aber ganz klar ihren Weg gehen und mich irgendwann auf dieser Spielposition ganz ablösen können,“ so die überzeugte Spielertrainerin.

Damit steht also einer hochklassigen und spannenden nächsten Oberliga-Saison nichts mehr im Wege.

Der Kader für die Oberliga-Saison 2010/2011 lautet:

Spielerinnen: Janina Crea, Daniela Evertz, Ruth Flemig, Franziska Keul, Marion Kleinpeter, Judith Pelzer, Judith Pönsgen, Christina Poth, Judith Reddelien, Adriane Schneider, Julia Schröder, Katharina Welzel

Trainerin: Judith Pelzer

Zugänge: Judith Reddelien (VfL Gemünd)

Abgänge: Ruth Scheuvens (Alemannia Aachen II), Eva Bramer (Babypause)